Bühnenkunst im Hamsterrad

Über den Regisseur Ulrich Rasche kursieren seit einiger Zeit in Kritik- und Theaterkreisen zwei Meinungen: HYPE HYPE HYPE sowie HASS HASS HASS. Jüngst hat der Ober-Maschinist des deutschsprachigen Theaters für seine Inszenierung Die Perser von Aischylos, die im Sommer bei den Salzburger Festspielen herauskam und jetzt am Schauspiel Frankfurt gezeigt wird, den Nestroy-Preis bekommen als beste Aufführung im deutschsprachigen Raum (nominiert war, by the way, auch der andere HYPE-HASS-Regisseur Ersan Mondtag). Rasches Bühnenbilder sind dafür bekannt, so aufwändig und riesig zu sein, dass sie kaum in andere Theater verlagert werden können, sodass seine Münchner Räuber nicht zum Theatertreffen nach Berlin fahren konnten. Die feinen Kolleg*innen von den Kultur-Netzwerkern gucken sich am 26. November Die Räuber an, und schreiben in der Ankündigung: „Lange gewünscht, jetzt wird es endlich wahr. Wir gehen in die Räuber. Ein Laufband, eine Räuberbande und 4 Musiker reichen für einen beeindruckenden Abend, bei dem man förmlich niedergewalzt wird. Diesem Sog kann man sich nicht entziehen. Aus gutem Grund nahezu immer ausverkauft.“ Sie folgen der HYPE-Spur. Weiterlesen „Bühnenkunst im Hamsterrad“